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Ein besonderes Augenmerk gilt dem diabetischen Fuss!
Die regelmässige Untersuchung der Füsse auf Verletzungen, Fehlstellungen, Belastungsschäden, Schwielen, Haut- und Nagelpilzerkrankungen und vieles mehr, wird in unserer Praxis sehr ernst genommen. Höchst qualifiziert und durch neueste Kenntnisse der Wissenschaft immer auf dem Laufenden, überwacht Schwester Marianne Rettig die regelmässige Fusskontrolle. Ihrer Fussvisite entgeht kein Fuss!
Bagatellverletzungen werden möglichst frühzeitig mit antiseptischen behandelt, um eine Infektion zu verhindern. Kommt es zu Wundinfektionen, so weisen sie beim Diabetes die klassischen klinischen Zeichen auf: Rötung, Schwellung, Überwärmung und Schmerzen - letztere fehlen beim Diabetes-Patienten allerdings häufig. Die Infektionen können sich darüber hinaus in Form von starker Wundsekretion mit Belagbildung oder in Form von Flüssigkeitsansammlungen unter Hornhautarealen äussern. Hier muss immer ein Arzt zur entsprechenden Einleitung einer adäquaten Therapie hinzugezogen werden. Auch bei Chronifizierung einer sezernierenden, knochennah lokalisierten Wunde und fehlender Heilungstendenz trotz adäquater Lokaltherapie sollte eine entzündliche Beteiligung des Knochens erwogen und ein Spezialist hinzu gezogen werden
Zeichen für eine systemische Infektion sind Fieber, Schüttelfrost, ein Anstieg der Entzündungsparameter und ein subjektives Krankheitsgefühl, dem meist ein deutlicher Anstieg der Blutzuckerwerte ohne sonstige erkennbare Ursache vorausgeht.
Auch bei schlecht heilenden Hautdefekten ist es wichtig, einen Spezialisten hinzuzuziehen, da neben der Wunde auch die eigentliche Ursache des Gewebeschadens behandelt werden muss. Hinweise liefern anhaltend kalte Hauttemperatur (häufig mit Seitendifferenz), eine Violett- oder Schwarzverfärbung des Gewebes sowie grosse, schlecht heilende Defekte nach Bagatellverletzungen.
Schliesslich ist bei starker Wundsekretion muss ein Arzt hinzugezogen werden, weil diese Hinweise auf eine hohe Keimbesiedlung schliessen kann. I
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