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Unsere Füsse tragen uns ein Leben lang.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem diabetischen Fuss
Beim Diabetiker entwickeln sich an den Füssen Störungen an zwei Systemen: die Erkrankung der Nerven und der Gefässe, die sich in fataler Weise addieren und schliesslich zum Verlust des Fusses führen können. Deshalb sind die Füsse neuralgische Punkte, die besonders behandelt werden müssen. Um den Sinn der Vorsichtsmassnahmen zu verstehen, muss man sich stets vor Augen führen, dass durch die verminderte Durchblutung die Abwehrfunktion des Fusses gestört sein kann. Ausserdem kann die Sensibilität des Fusses, Empfindlichkeit auf Berührung, Druck, Temperatur reduziert sein. Diese Störungen können so schleichend beginnen, dass es dem Betroffenen gar nicht bewusst wird. Kribbeln an Händen und Füssen, Pelzigkeitsgefühl, Taubheitsgefühl und Schmerzen in den Füssen und Unterschenkeln in der Nacht sind allerdings untrügliche Zeichen einer beginnenden diabetischen Polyneuropathie. Erst handfeste
Komplikationen decken dann oft überhaupt das Ausmass der Schädigung auf.
Da kleinste Verletzungen bei dem empfindungsgestörten Fuss schlimme Folgen haben können, muss man alles daran setzen, Verletzungen zu vermeiden!
In der folgenden Grafik sind die Zusammenhänge der Veränderungen durch zu hohe Blutzuckerspiegel im Körper dargestellt:

Es kommt zum einen zu “Verzuckerungen” von kleinen Gefässen(Mikro- bzw. Makroangiopathie). Zum anderen - und das ist für die Entwicklung des DFS( Diabetischer Fuss) von grösster Bedeutung - zu Veränderungen aller Nervensysteme: man spricht von einer autonomen, motorischen und symetrischen, sensiblen Polyneuropathie.
So ist die Med. Fusspflege heute ein sehr wichtiger Bestandteil der aktiven Gesundheitspflege.
Fussprobleme wie Druckstellen, Blasen, Hornhaut und Hühneraugen sind jedem bekannt.
Deshalb ist es wichtig, die Füsse gezielt zu schützen und zu pflegen, damit sie gesund bleiben.
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